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Dritter Teil der Heldentaten im Zillertal

Von der Krocha-Alm ging´s zügig wieder zum "Bock-Stadl".

Walter zeigte sich jetzt in absoluter Topform - den "Tanzoskar" holte er sich in dieser Saison mit seinem konkurrenzlosen Einsatz. Die übrigen Akteure beschäftigten sich derweil mit den Flüssigkeiten, rund um den "Bock-Stadl".

Beschwingt vom "Bock-Stadl" stand wenig später die Fahrt zur Gerlossteinbahn auf dem Programm - zum Schlittenfahren! Überraschend viele Schlittenfans hatten sich an diesem Abend eingefunden und das sollte für uns noch ein Problem werden. Aber zunächst freuten wir uns auf die sieben Kilometer lange Flutlicht-Schlittenfahrt.

Doch die Freude über 7 Kilometer Rodelspass wurde getrübt, denn in der Rodelalm gab´s keinen Platz mehr für uns und wenig später machte sich Erschöpfung breit.

Es war kalt geworden an diesem Abend.....doch wenig später hatten wir die Rettung gefunden.

Nach dem Rodelvergnügen ohne echten Abschluss auf einer Alm nahte der Retter in Form eines Taxifahrers. Der gut gelaunte Eingeborene lieferte uns das Wort des Abends: "Gewaltig!!!" Alles schien "Gewaltig" zu sein im Zillertal und zielsicher brachte er uns im Nebel zum "Alpenhof" von Zell am Ziller. Gegen 23.00 Uhr wurde der Hunger auf Wiener Schnitzel etc. erfüllt. Unsere offenherzige Bedienung sorgte für reichlich Aufsehen und Einsichten bei den Männern und siehe da: wieder war alles "Gewaltig!" 

Keine Frage stellten sich die "Härtesten" unter den dutzend Sparkassenkollegen. Nach dem verspäteten Abendessen im Alpenhof bot sich ein (oder mehrere) "Absacker" im Hofer-Wirtshaus an. Da gab´s auch noch einen Selbstgebrannten, zu dem ich mir jeden Kommentar erspare und den ich nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit getrunken habe. Der Morgen danach.....

....führte uns nach einigen Anlaufschwierigkeiten wieder hinauf in die Höhen der Zillertalarena und an diesem Sonntag war auch der Teufeltal-Lift geöffnet. Wir konnten die Tour nach Gerlos und Königsleiten unternehmen. Meist leichte bis mittelschwere Pisten wurden von allen zügig überwunden, bis wir auf der Abfahrt Nummer 6 die Kanten auf einer "Schwarzen" doch hart beanspruchen mussten - danach fror keine/r mehr. Wir schafften es noch bis Larmach-Alm im Königsleiten-Skigebiet, da trennte sich allmählich die Spreu vom Weizen. Die "Helmträger" zogen weiter und der Rest machte sich auf den Heimweg über zahllose Sessellifte zurück nach Zell zur Rosenalm. Ein letzter Kaffee und um 16.00 Uhr war die Skifreizeit der Kreissparkasse Groß-Gerau mit Beginn der Heimfahrt für diese Saison Geschichte.

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