Impressum

Sechs Tage ohne Nächte

Im Juli 1999 besuchte ich erstmals nach mehr als zwanzig Jahren wieder Skandinavien. Anläßlich der Weltmeisterschaften im Wurfscheibenschießen war ich als Reporter der Deutschen Schützenzeitung im finnischen Tampere dabei. Die Reise begann am 6. Juli 1999 und ich mußte erleben, dass es in dieser Jahreszeit keine Nächte in Finnland gibt. Sechs Tage ohne Nächte gaben mir einen ganz neuen Eindruck von der zentralfinnischen Stadt auf einer Landenge zwischen zwei großen Seen. Tampere ist heute die größte Stadt im Hinterland von ganz Skandinavien. Sie ist stark industriell ausgerichtet, konnte aber in ihrer Umgebung die Naturschönheiten bewahren.

Die Stadt ist reich an Parks und Alleen und auf einer kleinen Anhöhe erhebt sich eine lutherische Kathedrale, deren stark abfallendes rotes Dach in Kontrast zum grauen Gestein des Bauwerks steht. Ich hatte genügend Zeit, mir den Vergnügungspark "Särkäniemi" ebenso anzusehen, wie den Stadtkern mit seinen vielfarbigen Marktplatz.
Im Stadtteil "Verkaranta" sind alte Industriehallen in rotem Backstein nach deren Restaurierung in Werkstätten und Geschäfte umgewandelt worden. Hier sind auch die vielen künstlerischen Aktivitäten erkennbar, für die Tampere bekannt ist.

Mit meinem kleinen Mietwagen nutzte ich jede Gelegenheit außerhalb der Schützen-Wettkämpfe und der Stadt Tampere mir die Umgebung der berühmten Seenplatte anzusehen. Der zentralste Teil Finnlands ist von Tausenden von Seen und Wasserläufen gekennzeichnet.Einen Tagesausflug nutzte ich, um zur Westküste ins Städtchen Pori zu fahren. Unterwegs gelang mir das nebenstehende Bild, das einen Eindruck dieser wunderschönen ruhigen Landschaft gibt.

zurück zu Weltreisen