Aufsteiger Freiburg überrascht die Konkurrenz
Erstes Wettkampfwochende der Bogen-Bundesliga Süd in Trostberg
Ausschnitte aus meinem Bericht für die Deutsche Schützenzeitung
Nicht mehr wiederzuerkennen waren die Freiburger Bogenschützen beim Bundesligaauftakt in der Trostberger Kreisturnhalle. Nach dem Abstieg im Jahr 2001 gelang den Breisgauern auf Anhieb der Wiederaufstieg und waren in unveränderter Aufstellung die Überraschungsmannschaft. Mit sechs Siegen und einem Remis übernahm das Freiburger Team die Tabellenführung vor dem zweifachen Deutschen Meister Welzheim und der wiedererstarkten Mannschaft aus Ditzingen. Gastgeber und Titelverteidiger FSG Tacherting verlor vor 200 Zuschauern in eigener Halle drei Begegnungen und mußte sich mit Rang vier begnügen. Zu den Verlierern den Saisonauftakts gehörten GS Boxdorf und der PSV Reutlingen, die im Vorjahr die Ränge zwei und drei der Abschlußtabelle im Süden belegten und diesmal über die letzten Plätze nach den ersten sieben Wettkämpfen nicht hinauskamen.
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"Sandra hat uns rausgerissen",
freute sich Welzheim´s Coach Julius Steinheil über das Engagement der
33-jährigen, die in den wichtigen Begegnungen zur Höchstform fand. Gegen
Ditzingen gelangen Sandra Sachse optimale 90 Ringe mit neun Pfeilen und
stoppte damit fast im Alleingang die Ditzinger Erfolgsserie. Im
anschließenden Prestigeduell gegen Meister FSG Tacherting schoss sie zum
Auftakt wieder optimal drei Zehner. "Gegen Tacherting bin ich wach
geworden", beschrieb anschließend Alexander Fröse die Motivation in
einem Duell, das zuletzt meist die Bayern für sich entschieden. Diesmal
gingen die Welzheimer mit zwei Ringen Vorsprung als Sieger von der
Schießlinie.
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Vor eigenem Publikum ging in der Trostberger Kreisturnhalle erstmals Veronika Haidn-Tchalova für die FSG Tacherting an den Start. Nach der überraschenden 244:249 Auftaktniederlage gegen Ditzingen wurde die mehrfache russische Meisterin für Robert Blum eingewechselt. "Sie hatte eine brillante Regionalligarunde geschossen", begründete Armin Garnreiter den Einsatz der 26-jährigen, "wir können mit ihr zufrieden sein, sie wird noch mehr Sicherheit bekommen".
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Grimm: "Es läuft sehr gut, wir
wollen wieder ins Finale"
Auf drei Stammschützen konzentrierte sich die Sgi Ditzingen, die nach dem fünften Platz im Vorjahr und dem verpaßten Bundesligafinale auf dem dritten Rang nach sieben Wettkämpfen in Trostberg erleichtert waren. "Es läuft sehr gut, zuletzt haben wir immer einen schlechten Start gehabt. Jetzt wollen wir wieder das Finale erreichen", so Vereinsvorsitzender Dietrich Grimm und Sven Giesa ergänzte: "Diesmal haben wir das notwendige Glück gehabt". Mit drei Siegen zum Auftakt legten Sven Giesa, Stefan Grimm und Michael Kohl den Grundstein zum späteren dritten Tabellenplatz. Zweimal Remis gegen Dörsdorf und Freiburg verhinderten den Sprung an die Tabellenspitze.
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