Impressum

Der Vorstand

des Schützenkreises Groß-Gerau

besteht aus 13 ständigen Mitgliedern und zwei Kassenprüfern. Einmal monatlich tritt der Kreisvorstand zur turnusmäßigen Sitzung zusammen. Hier entstehen die Termine für Kreismeisterschaften, Rundenwettkämpfe oder auch anderen Veranstaltungen. Zweimal im Jahr, im Frühjahr und Herbst, lädt der Kreisvorstand die Mitglieder der Vereinsvorstände zur Kreissitzung ein, um über die laufenden Entwicklungen zu informieren.

Dreh- und Angelpunkt im Kreisvorstand ist der Kreisschützenmeister. Dieses Amt verlangt besonderes Engagemnt für den Schießsport, denn hier laufen alle Fäden zusammen. Im Schützenkreis Groß-Gerau haben bisher drei Schützen dieses Amt übernommen. Mit der Gründung des Schützenkreises führte Herbert Schmidt das Amt und wurde 1976 von seinem Groß-Gerauer Vereinskameraden Heinrich Koch abgelöst. Durch dessen plötzlichen Tod im Jahr 1986 rückte sein Stellvertreter Werner Mißkampf in das Amt des Kreisschützenmeisters, der den Schützenkreis ins Jahr des 50-jährigen Jubliläums führt.

 

Werner Mißkampf - Kreisschützenmeister

Der heute (im Jahr 2003) 68-jährige ist seit 1950 Mitglied der Sportschützen Walldorf und führte den Verein von 1966 bis 1991. Er ist heute Ehren-vorsitzender der TGS-Sportschützen. Im Kreis-vorstand war er zunächst als Schriftführer, Kassenwart und stellvertretender Kreisschützen-meister tätig, bevor er die Nachfolge des verstorbenen Heinrich Koch antrat. Für sein Engagement trägt er seit dem Jahr 2001 das Goldene Ehrenkreuz des Deutschen Schützenbundes.

Er war viele Jahre lang aktiver Gewehrschütze und erinnert sich noch heute gern an das Jahr 1968, als er Kreismeister mit 145 von 150 möglichen Ringen wurde.

Dr. Bernd Arno Nikolaus - stellvertretender Kreisschützenmeister

Einen Service für die Schützen zu bieten und die Integration der verschiedenen Schießsportdisziplinen, das war sein "Job" mit dem er das Amt des Sport-leiters von 1991 bis 2001 geführt hat. Als Nachfolger von Fritz Sturm kam der Walldorfer 1991 neu in den Kreisvorstand und setzte sich als Ziel mit seinen Erfahrungen als aktiver erfolgreicher Schützen, den Aktiven das Sportschießen leichter zu machen. "Bei den Wettbewerben müssen optimale Bedingungen herrschen", so der 44-jährige, der seit 1975 der TGS angehört und seine erfolgreichste Zeit als Sport-schütze in den Jahren 1977 bis 1979 als Mitglied der Hessenauswahl hatte. Die Priorität "Studium" stoppte dann den schießsportlichen Aufschwung. Sein Ziehvater in der Funktionärstätigkeit war Jakob Pons, der den jungen Bernd Arno schon früh zu Wettkämpfen mitnahm (Scheiben abkleben und so...) Später folgten Übungsleiter- und Pulverlehrgänge. Seit 1991 ist Dr. Nikolaus als Nationaler Kamprichter für Gewehr, Pistole und Vorderladerdisziplinen von Kreis- bis Hessenmeisterschaften tätig.

Ein besonderes Verdienst erwarb sich Dr. Nikolaus für den Schützenkreis mit der Programmierung der EDV, die voll auf die Abläufe im Schießsport zugeschnitten ist und seit 1987 wertvolle Dienste für den optimalen Ablauf der Meisterschaften leistet. Die Wahl zum stellvertretenden Kreisschützenmeister empfindet Dr. Nikolaus als einen weiteren Schritt in einer "natürlichen Entwicklung", denn "zu geeigneten Zeitpunkten muss man neue Aufgaben übernehmen". Für Dr. Nikolaus ist das die Voraussetzung, dass neue jüngere Kollegen nachrücken können und sich eine Erneuerung der Alterstruktur ergeit. "Nur so kann es ein lebendiges Miteinander geben. Es liegt in der Verantwortung der Älteren, diesen Prozess zu fördern".

Dieter Kessler - Sportleiter

"Eine Frau und drei Töchter", so Dieter Kessler über sein Privatleben - im Schützenwesen liebt der 41-jährige als aktiver Gewehr- und Pistolenschütze die Vielseitigkeit. Seit 1975 gehört Kessler den Haßlocher Tellschützen an und trat im Kreisvorstand zunächst als Nachfolger von Jakob Pons das Amt des Rundenkampfleiters an. 1991 folgte die Ausbildung zum Nationalen Kampfrichter und zehn Jahre später wurde der Rüsselsheimer Nachfolger von Bernd Arno Nikolaus als Sportleiter im Schützenkreis.

Hermann Scheiber - Schatzmeister

Im Jahr 1992 kam der Nauheimer Hermann Scheiber in den Kreisvorstand und übernahm von Horst Kölbl das Amt des Schatzmeisters. Als Gründungsmitglied gehört der 64-jährige der Nauheimer Schützengilde an und führte den Verein zwanzig Jahre lang als Vorsitzender. Als Rechner des Schützenkreises vollzog er den Wechsel von der Mark zum Euro - im sportlichen Bereich verweist er auf einige Vereinsmeistertitel im Sportpistolenschießen.

Werner Wabnitz - Pressereferent

Als Pressewart trat er 1980 in die Fußstapfen seines Vaters Rudolf Wabnitz und wurde dessen Nachfolger im Kreisvorstand. Der 48-jährige ist zudem als Gaupressewart und Berichterstatter für die Deutsche Schützenzeitung tätig.

Im sportlichen Bereich ist Werner Wabnitz seit fast vierzig Jahren als aktiver Gewehrschütze tätig. Höhepunkte waren zwei Hessenmeistertitel Anfang der 70er Jahre, als er zusammen mit seinen Groß-Gerauer Freunden Fritz Klink und Gerhard Voigt der Hessenauswahl angehörte. 1991 erfüllte sich der lang erhoffte Wunsch mit der ersten Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Früh begann das Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit, auch mit der Schilderung "Einsamer Kampf gegen die eigenen Nerven" über die eigenen Erfahrungen im Schießsport. Schießsportgeschichte wurden von ihm verwirklicht in der ersten Chronik zum 400-jährigen Vereinsjubiläum der PSG Groß-Gerau, sowie der ersten Chronik über den Schützenkreis Groß-Gerau zum 40-jährigen Jubiläum. Diese Chronik bildet auch die Grundlage der Erweiterung zum 50-jährigen Jubiläum des Schützenkreises

Frank Peter Schlappner - Jugendleiter

Im Jahr 1999 wurde der 35-jährige Frank Peter Schlappner Nachfolger von Karl-Heinz Traum im Amt des Jugendleiters im Schützenkreis Groß-Gerau. Der ehemalige Bundeswehr-Zeitsoldat "wollte etwas bewegen und sich mehr engagieren". Bei Tell Mörfelden begann sein Engagement 1993 ebenfalls im Nachwuchsbereich, für das er die eigene sportliche Karriere zurückstellte. Seine C-Trainer-Ausbildung absolvierte er im Jahr 1994 und zählt zu seinen größten Erfolgen den Gewinn des Landesjugendkönigstitel seines Mörfelder Schützlings Fabian Dammel im Jahr 1998.

Sibylle Simon - Damenleiterin

Als Damenleiterin hat die 41-jährige die Vision "die Damen im Schießsport bekannter zu machen". Dafür arbeitet Sibylle Simon seit 1995 im Kreisvorstand. Zum Schießsport kam sie 1981. "Ich wollte mich vom Alltag freimachen", so die Mörfelderin, für die Konzentration und gute Ergebnisse der Anreiz im Schießsport sind. Mit ihrem Lieblingsbuch "Colorado Saga" des US-Autors Mitchener verbindet sie "das Leben an der Grenze" über die Pionierfrauen des Westens von Amerika in der Epoche zwischen 1860 und 1880. Der Vorderladersport ergänzt diese Leidenschaft. "Es ist ein Leben ohne die Uhr", beschreibt sie das Lagerleben bei Westerntreffen und beim Vorderladerschießen reizt sie, wenn beim Schuß "der Körper den Rückschlag spürt

Wilhelm Schlappner - Referent Vorderlader

Im Jahr 1992 wurde Wilhelm Schlappner Nachfolger von Hans-Erwin Lerner im Amt des Vorderladerreferenten des Schützenkreises Groß-Gerau. Der heute 63-jährige wurde ein Jahr später zudem Vorsitzender der Mörfelder Tellschützen, denen er seit 1960 angehört. Engagiert ist Schlappner im Pistolenschießen und bei den Vorderladerschützen. Damit verbindet er die Nähe zu Freundschaftsschießen mit Schützen in der USA, die alle zwei Jahre stattfinden. Seinen Traum "eine Ranch in Colorado" hat er sich nicht erfüllt, doch die Faszination der Rocky Mountains "dort will ich Land und Leute sehen und kennenlernen" hat ihn nicht losgelassen.

Reinhold Ruhl - Referent Bogen

Im Jahr 1998 kam Reinhold Ruhl als Nachfolger von Hans-Jürgen Neitzel in den Kreisvorstand. Der heute 53-jährige Ginsheimer engagiert sich im Bogensport seit 1982 beim BSC Rüsselsheim, dessen stellvertretender Vorsitzender er seit 1986 ist. Nach Erfolgen als aktiver Schütze mit drei Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften rückte sein Talent zur Organisation von Turnieren in den Vordergrund. Nach seiner Tätigkeit im Deutschen Feldbogenverband von 1992 bis 1995 stand er als Organisator des 24-Stunden-Turniers der Rüsselsheimer BSC-Schützen im Blickpunkt. "Perfektion ist das Ziel", so Ruhl über sein Engagement, mit dem er Turniere mit bis zu 600 Startern abwickelte. "Es hat alles geklappt", erinnert er sich gerne zurück, "danach schreckt man vor nichts mehr zurück". Diese Erfahrungen waren die Grundlage zur Tätigkeit als Ligaleiter im Deutschen Schützenbund nach Einführung der Bogen-Bundesliga.

Kai Schluckebier - Referent Bogen

Über einen Club-Urlaub fand Kai Schluckebier zum Bogensport und kam 1996 zu den Walldorfer TGS-Schützen. "Spannung und Entspannung", so der 35-jährige Mörfelder den besonderen Reiz, der sich zudem "in die Technik verliebt" hat. Gegenüber dem olympischen Recurvebogen "das ist mir zu sehr formal", sieht Schluckebier das Compoundbogenschießen als lockerer an. Mit seinem seit 2001 bestehenden Engagement im Kreisvorstand verbindet er das Ziel im Nachwuchsbereich "den Pubertätsknick wegzubekommen". Sein persönliches Ziel im sportlichen Bereich "Teilnahme an den Hessenmeisterschaften", hat er sich bereits im Jahr 2000 erfüllt.

Gerhard Summ - Schriftführer

Im Jahr 1998 übernahm Gerhard Summ das Amt des Schriftführers im Kreisvorstand von seinem Vorgänger Eberhard Cyba.

Als Koch kam Summ 1970 zur Rüsselsheimer Adam Opel AG und wurde noch im gleichen Jahr Mitglied bei den 1862er Schützen. zwei Jahre später wurde er in den Vorstand gewählt, zunächst als Schützenmeister und danach bis 1980 als Geschäftsführer. Anschließend führte er den Rüsselsheimer Verein bis März 1990 als Vorsitzender. "Keine Standesdünkel, alle Mitglieder werden gleich behandelt, egal ob Professor, Geschäftsmann oder Malocher vom Band." Dies fand allgemeine Anerkennung und Zustimmung.

Thomas Merkel - Referent Gewehr

Die Tradition im Kreisvorstand, das der Fachreferent aus Büttelborn kommt, setzte Thomas Merkel im Jahr 1992 fort. Der heute 40-jährige Polizist profitierte von der engagierten Büttelborner Nachwuchsarbeit unter Dieter Riemenschneider. Der geborene Nürnberger gehörte schon als 16-jähriger dem Vereinsvorstand und ist bis heute Schützenmeister der HSG Büttelborn. "Immer in die Bresche springen", so Merkel über sein Engagement, der sich als "Wasserträger" für die Schützen nicht zu schade ist. Im Februar 1991 erwarb er als Trainer die B-Lizenz und gehörte jahrelang zu den besten Schützen im Kreis Groß-Gerau. Mit der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften mit der 30-Meter Armbrust gelang ihm 1987 sein größter Erfolg.

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