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16 Stunden im duftenden Hafen

Am 11. August 2000 begann für mich eine abenteuerliche Reise nach Adelaide in Australien. Mit Cathay Pacific begann die Reise um14.00 Uhr und um 7.00 Uhr am Morgen des nächsten Tages landete ich zu einem Zwischenstopp in Hongkong. Todmüde, doch hellwach unternahm ich einen 16stündigen Trip durch den "duftenden Hafen", aus dem sich der Name Hongkong ableitet. Was da so duftet ist heute nicht mehr festzustellen, insbesondere wenn man bei einer Fahrt mit der "Star Ferry von der Halbinsel Kawloon zur Insel Hongkong fährt.

Seit 1898 dampfen die nach Sternen benannten Fähren über den Hafen. Während der Fahrt hat man eine herrliche Aussicht auf die Stadt.

Angekommen in Hongkong galt es, sich den weltberühmten Blick vom mit 554 Meter höchsten Berges der Insel "The Peak" zu sichern. Die Fahrt mit der Peak Tram ist schon ein Erlebnis und bald liegt der Hochhauswald und der Hafen dem Besucher zu Füßen.

Britische Händler und Soldaten fühlten sich Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem von Hongkongs Lage angezogen. Die Insel bildet einen natürlichen Schutzschild für den Tiefseehafen.

Beim Blick vom "Peak" erkennt man auch die Kolonialvillen in luftigen Höhen. Die Besiedlung des höchsten Berges der Insel Hongkong erfolgte ab 1870, da die Europäer dem Gedränge im Western District aus dem Weg gehen wollten

 

Hongkong lebt - auch vom Widerspruch zwischen Tadition und Moderne, zwischen Arm und Reich, zwischen Ost und West, zwischen Sozialismus und Kapitalismus. Vor allem aber durch die Menschen, den alten Kolonialherren genauso wie die jungen chinesischen Dynamiker, den kommunistischen Bürokraten, den lebenslustigen Marktfrauen, den philippinischen Hausmädchen, die japanischen Banker und nicht zu vergessen - die deutschen Bierimporteure. Für Touristen hat sich seit der Rückkehr zu China im Juli 1997 nichts verändert. Die Stadt fasziniert weiterhin durch ihre unglaubliche Dynamik.

Betonsilos und Wohnwände wachsen in den New Territories in den Himmel. Dort befindet sich der beliebteste und lebhafteste Tempel "Wong Tai Sin". Für die Einheimischen gilt der Besuch dem legendären Hirtenjungen und Zauberers Wong Tai Sin, um Heilung zu erflehen und sich die Zukunft voraussagen zu lassen. Den ganzen Tag über schütteln vor allem Frauen Bambusstäbchen für eine Weissagung.

Das ostasiatische Denken unterscheidet sich beträchtlich vom westlichen. Es ruht auf zwei Säulen: dem Konfuzianisumus (links im Bild der Tempel des Konfuzius) und dem Daoismus. Beide Philipsophien durchdringen das Alltagsleben fast vollständig. Aus ihnen sind nicht nur die Religionen abgeleitet, sonder auch die traditionellen Feiern, Feste und symbolische Handlungen.

Am Clock Tower (Bild rechts) endete mein Kurzbesuch in Hongkong. Der 44 Meter hohe Turm ist der Rest des ehemaligen Bahnhofs, der 1975 abgerissen wurde und nach Bürgerprotesten zumindest der Uhrenturm erhalten blieb. Mit dem Airport Express ging es zurück zum neuen Flughafen Chek Lap Kok. Noch bevor das Abendessen von der reizenden Stewardess serviert wurde, war ich schon eingeschlafen und wachte erst acht Stunden später beim Anflug auf Adelaide in Australien wieder auf. Wenn Sie meine Reise weiter verfolgen wollen, dann 

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