Neuformierte Heidelberger bestehen Fürther Herausforderung
Vierter Wettkampftag der Luftpistole-Bundesliga Süd in Heidelberg und Ludwigsburg
Auschnitte aus meinem Bericht für die Deutsche Schützenzeitung
Claussen: Wir haben bisher immer das Finale erreicht
Zur entscheidenden Begegnung um den vierten Tabellenplatz waren in die Sporthalle "Köpfel" knapp 80 Zuschauer gekommen, um den Heidelberger Kampf um die sechste Finalteilnahme mitzuerleben. "Wir haben bisher immer das Finale erreicht", war Mannschaftsführer Jan Claussen vor dem Match gegen Dynamit Fürth zuversichtlich. Dabei mußte der ehemalige Schnellfeuer-Europameister auf ein neuformiertes Team vertrauen, in dem gleich fünf Stammschützen fehlten.
| Zwar holte Sebastian Rosner nach 33 Minuten den ersten Punkt zum 1:0 für Fürth gegen Stefan Kraus. Der 19-jährige Junioren-Nationalschütze hatte die gutklassige Spitzenbegegnung mit einer starken 98er Schlußserie mit 380:377 für sich entschieden und schaffte damit seinen sechsten Einzelsieg in dieser Saison. Wenig später glich Claudia Verdicchio mit 372:366 Ringen gegen Thomas Karsch aus. |
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Der zweite Saisonsieg sollte für die
27-jährige Nationalschützin der wichtigste Erfolg sein, denn danach
erhöhten Gerhard Wetzler gegen Monika Martin (376:366) und Karl-Otto
Westphalen gegen Paul Praxmarer (370:367) zum 3:1. Auf dem Südtiroler aus
Kaltern ruhten die Fürther Sieghoffnungen, denn der 27-jährige Praxmarer
hielt das Match bis kurz vor Ende ausgeglichen. Zu spät kam das 2:3 von
Christian Kerschbaum mit 365:364 Ringen gegen Cornelia Froelich. "Das
Saisonziel, den Klassenerhalt haben wir erreicht" wirkte Herbert
Ascherl trotz der knappen Niederlage dennoch zufrieden, denn mit Ausnahme
von Sebastian Rosner hatten die Fürther keinen leistungsstarken Aktiven
in ihren Reihen.
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| Ohne Ustaoglu rückte der Schweizer Markus Abt in die Weiler Spitzenposition und lieferte sich gegen Karl Hammann eine tolles Duell. Die Heidelberger Gastgeber verzichteten auf eine Moderation der Begegnung, so dass sich der Ludwigshafener Abschied aus der Bundesliga in aller Stille vollzog. Einzig Hammann bewies Erstligareife und holte mit 383:379 Ringen den Ehrenpunkt für den Absteiger zum 1:4. "Für die erste Liga ist der Aufwand einfach zu groß", war Hammann nicht traurig über seinen zweiten Abstieg mit Ludwigshafen, "ich bereite mich jetzt auf die Vorderlader-Europameisterschaften vor, da will ich meinen ersten Einzeltitel holen". |
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