Venedig - Klischee oder Fantasie
Sie zieht mich an, wie keine andere Stadt in der Welt. Eine Reise nach Venedig belebt immer wieder die Fantasie. Auf dem Wasser erbaut hat die fast 1000 Jahre alte Stadt viel von ihrer Schönheit erhalten - sie ist einzigartig und faszinierend. Mit den Millionen von Besuchern ist die Lagunenstadt, einst "Königin der Adria", für viele Klischees gut. Aber jede Stunde in Venedig erlebt man in einer kosmopolitischen und toleranten Stadt, in der Traum und Wirklichkeit vermitteln dem Besucher - wenn er es mag - eine märchenhaften Atmosphäre.
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Begleiten sie mich auf meiner Venedigreise mit Nadine und Nicole und erleben sie die Stadt aus einer anderen Sicht.
Die einfachste Reise nach Venedig beginnt zwischenzeitlich auf dem Flughafen in Hahn. Mit Ryanair geht der Flug zunächst nach Treviso und dann mit dem Bus weiter zur 30 Kilometer entfernten Piazzale Roma in Venedig.
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In Venedig beginne ich die Reise zwischenzeitlich mit einem Blick vom Campanile von San Giorgio Maggiore. Es ist wohl das schönste Venedig-Panorama, denn von hier überblickt man die Lagune mit den Inseln. Gleich gegenüber warten der Dogenpalast, die Markuskirche und die gesamte Altstadt.
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| Geradeaus fahren sie nur, weil sie krumm sind: Venezianische Gondeln. Die schwarzen, langgezogenen Boote sind das Symbol der Lagunenstadt. Die Gondel ist auf der linken, der Backbordseite um 16 Zentimeter länger und 24 Zentimeter breiter als auf der Steuerbordseite. Durch diese schiefe Bauweise wird das Gewicht des Gondoliere ausgeglichen, der hinten auf der linken Seite steht. Das Ruder taucht dabei rechts ins Wasser. So ist die Gondel wendig, kann sich um die eigene Achse drehen und mit wenigen Ruderschlägen beschleunigt werden – wichtig, um in den engen Kanälen Venedig vorwärts zu kommen ohne anzuecken |
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| Venedig ist natürlich einfach an sich schön - die wichtigste Sehenswürdigkeit ist also das Stadtbild selbst, mit seinen prachtvollen Häusern, den Kanälen und Brücken. Und anders, als in vielen anderen italienischen Städten, deren enge Gassen von Autos verstopft werden, sind in der Innenstadt von Venedig Autos verboten. |
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Die Hauptstraße Venedigs ist der "Canal Grande". Der große Kanal windet sich auf knapp vier Kilometern in S-Form durch die Stadt. Am Canal Grande ließen sich Familien der venezianische Oberschicht Jahrhundertelang reich geschmückte Palazzi errichten. So spiegelt heute das Ufer eindrucksvoll die gesamte venzianische Architekturgeschichte wider. Die Hauptfassaden der Paläste sind dem Wasser zugewandt und so ist eine Bottsfahrt der beste Weg, sie zu betrachten. Am besten nimmt man dafür ein "Vaporetti" der Linien 1 und 82, die zwischen der Piazzale Roma, Rialto und San Marco verkehren.
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Der zweite Tag unserer Venedig-Reise führte uns zunächst in den Stadtteil "Cannaregio". Wenn Sie wissen wollen, was der besondere Reiz des Stadtteils zwischen dem Bahnhof, der Lagune, dem Canal Grande und der Rialtobrücke ist, dann