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Bateaux-Mouches und die Seine

Von den Pariser Mansarden war es für uns - nach einem kurzen Abstecher zum "Centre Pompidou" - nicht mehr weit zum "Hotel de Ville" und zu Ana Ivanovic. Wer die Serbin nicht kennt, wird sie jetzt auf dem nächsten Bild kennenlernen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass wir uns durchaus auch für das Pariser Rathaus, das von 1864 bis 1882 erbaut wurde und dessen Fassade von den Loire-Schlössern inspiriert wurden. Die Besucher an diesem Tag, ließen sich auch inspirieren - aber entscheiden sie selbst. Ein über 100 Jahre altes Rathaus,  oder eine 20-Jährige aus Belgrad.

Vom "Hotel de Ville" über die Pont d`Arcole sind es nur wenige Gehminuten zum Notre Dame. Viele Kirchen in Frankreich heißen Notre Dame, doch die Kathedrale in Paris ist nicht irgendeine Kirche, sondern ist eine bedeutendsten Europas. Hier krönte sich Napoleon 1804 zum Kaiser, hier ist der Punkt "Zero". Von hier beginnt in Frankreich die Kilometerzählung bei Null, zum Beispiel die Autobahnen nach Paris. Hier war der Glöckner von Notre Dame zu Hause (....und die schöne Esmeralda !!). Wie die vielen anderen Besucher auch, empfanden wir uns in dieser 135 Meter langen und 35 Meter hohen Kathedrale ganz winzig. Aber sehen Sie selbst, wie wir "Notre Dame" erlebt haben.

Es sind nur noch wenige Schritte zur Seine....

.... und jetzt erleben Sie den "Maler vom Notre Dame"

 

 

Wir laufen über die "Pont de l'Archevêché" (Brücke der Erzbischofskirche),  die die Ile de la Cité mit dem linken Ufer der Seine verbindet.

 

Plötzlich und völlig unerwartet zaubert Rolf aus seinem Rucksack einen Skizzenblock hervor und beginnt "Notre Dames" zu zeichnen. Eigentlich wollten wir uns nur ein wenig ausruhen und das Treiben auf der Uferpromenade genießen. Jetzt stand Rolf im Blickpunkt - immer wieder drehten sich Passanten um, die das beginnende Kunstwerk betrachteten. Es war sicher eine gute Gelegenheit, einen echtes Unikat zu erwerben, wenn....

....ja wenn - da nicht das Ausflugsschiff gekommen wäre.

Kurz: Der Skizzenblock verschwand wieder im Rucksack und das Kunstwerk brauchte noch zwei Jahre bis zur Fertigstellung.

 

Vor uns liegt jetzt ein fünf Kilometer langer Fußweg, denn wir wollen von "Notre Dame" zum "Sacre Coeur" - zu diesem Zeitpunkt nicht das Richtige für Männer in unserem Alter. Da machen wir lieber einen Abstecher in ein Bistro, trinken zwei Bier und fahren mit der Metro zu "Pigalle". Von da sind es nur wenige hundert Meter zu der im Zuckerbäcker-Stil erbauten und erst im Jahr 1914 fertiggestellten Basilika.

Mit 130 Meter über dem Meeresspiegel  ist "Sacré-Cœur" der höchste Punkt von Paris und eine der von Touristen meistbesuchten Sehenswürdigkeiten. Durch die erhöhte Lage sind insbesondere die Treppen vor dem Gebäude bei allen beliebt, die die Aussicht über die Stadt genießen möchten. Wir haben die Treppen erklommen um Ihnen jetzt die einmaligen Eindrücke von den Stimmungen rund um"Sacré-Cœur" zeigen zu können.

 

Wenn es Nacht wird in Paris....

.....und die Touristen noch nicht müde sind, dann ist es vom "Sacre Coeur" nicht weit bis zum Boulevard de Clichy. Dort stürzen wir uns in das Pariser Nachtleben, beziehungsweise tun so als ob. Denn, wir fotografieren das "Moulin Rouge" und wollen uns nicht in die mehrere hundert Meter lange Warteschlange einreihen, um einen Blick auf die Cancan Tänzerinnen werfen zu können. Was waren das für Zeiten. Hier traten einst die berühmten Pariser Stars ihrer Zeit auf. Heute finden in der Roten Mühle „dinner-spectacles“ statt, aber es ist und bleibt das berühmteste Varieté-Theater der Welt.

 

 

 

Wenn Frauenherzen höher schlagen

heißt das Ziel in Paris sicher: "Galeries Lafayette". In unserer Pariser Nacht begeisterte sich Rolf für die aufwendigen Schaufensterdekorationen, die ein echter Blickfang in dem traditionsreichen Kaufhaus sind. Lassen Sie sich beim Anschauen der nächsten Bilder einfach verführen - kleiner Hinweis: es handelt sich um Kosmetik !!

 

Das war unsere zweite Nacht in Paris - am nächsten Morgen werden wir uns mit dem größten Franzosen aller Zeiten beschäftigen. Aber das ist eine andere Geschichte - freuen Sie sich auf die Fortsetzung.

"À bientôt"

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