Helmanwärter zwischen Regen und Schnee
"Hier bleibt kein Wunsch unerfüllt", warb das Prospekt für einen Urlaub im österreichischen Breitenwang, "das Skigebiet setzt ihren Aktivitäten keine Grenzen." Den Traum vom grenzenlosen Skivergnügen hatten 26 Kollegen der Kreissparkasse, als sie am Freitagmittag, dem 11. Februar 2005, zur schon traditionellen KSK-Skifreizeit mit dem Bus nach Österreich starteten.
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Ziel war das Alpenhotel Ernberg "Zum Dorfwirt", einem urgemütlichen Haus mit heimeliger Gaststube. Es ließ sich gut an für die Sparkassenkollegen, die am Abend lange noch um den Kachelofen saßen und von Pulverschnee und Sonnenschein am nächsten Morgen träumten. Es sollte nur ein Traum bleiben, denn am Samstagmorgen präsentierten sich die österreichischen Alpen rund um das Zugspitzgebiet im tristen Grau. So ging es ruhig zu bei der Anfahrt zum Skigebiet Lermoos und die Pessimisten behielten recht - es regnete an der Talstation. Erfahrene Skifahrer schreckt nichts und fast alle Sparkassen-Kollegen hofften auf Sonne oberhalb der Wolken, sobald die Gondelbahn sie auf Höhen über 2.000 Meter gebracht hat.
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Einige Skeptiker verzichteten auf das zweifelhafte Vergnügen und zogen ein frühes "Aprés Ski" vor. Reichlich Schnee auf den Pisten garantierte den Unentwegten ein sicheres Abfahren, doch echtes Skivergnügen kam bei dem anhaltenden Regen kaum auf. So blieb es nur einer Handvoll "Cracks" vorbehalten, die 30 Kilometer Pisten auf ihre Schwierigkeitsgrade zu testen. Die meisten Sparkassenkollegen blickten immer wieder in Richtung Himmel, wo sich die Sonne hinter den dichten Wolken versteckte. Wer Durchhaltevermögen besaß wurde am Ende des Tages doch noch belohnt - für einen kurzen Moment zogen die Wolken auf und gaben den Blick auf das Zugspitzmassiv frei.
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Aber es war schon drei Uhr Mittags und wenig später ging der Bus zurück zum Hotel.
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Kaum einer der Sparkassenkollegen hatte sich tagsüber "ausgepowert", so wunderte es nicht, das am Abend fast die ganze "Crew" in Richtung einer Discotek strömte, um die Kondition auf der Tanzfläche zu testen. Wieder blieb es ein Traum, dass es zu einem erneuten Kampf um den "Tanzoskar" kam. Die Neuauflage des Vorjahreswettbewerbs in Uttendorf fiel aus, da die Musik alles andere als zum Tanz einlud. Spaß am "Rave" hatten da nur die jüngeren Kollegen. Draußen versprach es nicht viel besser für den nächsten Tag zu werden - es regnete in Strömen.
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Eine faustdicke Überraschung erwartete die Sparkassenkollegen dann am nächsten Morgen. Der Regen hatte sich in Schnee verwandelt. Bei dichtem Schneefall verging es wieder einer Reihe von Kollegen, sich am aktiven Skifahren zu beteiligen und zogen eine Wanderung vor.
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Die Unentwegten versuchten es erneut - im Bus waren aber viele Plätze frei geblieben auf der Fahrt zum Skigebiet. Die Pessimisten behielten wieder recht und die Optimisten mussten sich ihrem Schiksal fügen. "Es gibt kein schlechtes Wetter", war das Motto und trotz schlechter Sichtbedingungen, aber bei besten Pistenverhältnissen machte das Skifahren für einige Stunden doch noch richtig Spaß.
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Besonders engagiert zeigte sich die Gruppe der Top-Skifahrer, die sich bei den rasanten Abfahrten zu den "Helmanwärtern" der Kreissparkasse entwickelten.
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So wurde es zur ausgemachten Sache, dass fünf Kollegen im nächsten Jahr zur KSK-Skifreizeit mit einem Helm fahren werden.
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