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Unschlagbare Slowenen verhindern das Projekt Gold

17. Europameisterschaften der Feldbogenschützen in Bjelovar / Kroatien vom 6. bis 11. August 2007

Ausschnitte aus meinem Bericht für die Deutsche Schützenzeitung

 

Mit ungewohnten Bedingungen und unerwarteten Hindernissen hatten die deutschen Feldbogenschützen bei den 17. Europameisterschaften vom 6. bis 11. August 2007 im kroatischen Bjelovar zu kämpfen. „Wir mussten uns nach der Pfeife richten, das war neu für uns“, beschrieb Feldbogentrainer Karl-Heinz Bode die Finalwettkämpfe im Stadtpark „Kvaternika“. Der enge Parcour in einem der schönsten Stadtparks des 80 Kilometer östlich der kroatischen Hauptstadt Zagreb auf einer Hochebene gelegenen Bjelovar wurde rund um einen Musikpavillon aufgebaut. „Alle Gruppen mussten gleichzeitig schießen, das führte zu langen Wartezeiten.“ Dafür hatten die Kroaten, die 33 Jahre nach den Titelkämpfen in Zagreb zum zweiten Mal Ausrichter der Europameisterschaften waren, optimale Bedingungen für Zuschauer geschaffen. Allerdings hatte kein einheimischer Schütze die Finalrunden erreicht und so hielt sich das Interesse der Bürger in der ehemaligen Garnisonsstadt stark in Grenzen. So sorgten nur die Überraschungserfolge der slowenischen Nachbarn für Stimmung. „Die Ausrichtung war aber tadellos und mit viel Sachverstand“, bescheinigte Karl-Heinz Bode dem Veranstalter, haderte aber mit den Transportproblemen des 13-köpfigen deutschen Nationalteams. „Lisa Unruh und Sebastian Rohrberg kamen direkt vom Weltcup in Dover mit dem Flugzeug nach Zagreb, doch nach der Ankunft fehlten die Koffer.“ Ausgerechnet der Koffer mit seinen Bögen war bei Sebastian Rohrberg verschwunden. „Jeden Abend habe ich auf meinen Koffer gewartet, das war nicht einfach.“ Um die Qualifikationsrunde bestreiten zu können lieh sich der 28-jährige das Material von verschiedenen Schützen, darunter den Ersatzbogen des Holländers Gerald  Koonings. „Die internationale Hilfe, das war neu für uns“, freute sich Karl-Heinz Bode über die holländische Unterstützung für den Titelfavoriten.

 

Unter den 138 Aktiven aus 21 Nationen kamen die Schweden mit dem meist flachen Gelände ohne anspruchsvolle Scheiben in der Qualifikation und einem Fita-ähnlichen Finalkurs am besten zurecht und dominierten bei den Erwachsenen mit vier Goldmedaillen die acht Entscheidungen. Das deutsche Team musste sich in diesem Jahr mit einer Silber- und drei Bronzemedaillen begnügen und fiel in der Nationenwertung auf den sechsten Platz zurück.

 

Die erste Medaille in Bjelovar für Deutschland sicherte das Team der Frauen, in dem Lisa Unruh bei ihrer Premiere im Feldbogenbereich einen starken Einstand hatte. Die 19-jährige Berlinerin schoss mit dem Recurvebogen im Team neben Compoundschützin Silke Höttecke und der erfahrenen Blankbogenschützin Monika Jentges. Das neuformierte deutsche Trio begann stark und gewann die Qualfikationsrunde vor Italien und Frankreich. Als Titelverteidiger ging das „Projekt Gold“ in der Finalrunde nicht auf. Nach dem überzeugenden Viertelfinalsieg mit 103:79 gegen Russland kam das überraschende Aus gegen Slowenien. „Die waren an diesem Tag einfach nicht zu schlagen“, bekannte anschließend Monika Jentges. Die Sloweninnen hatten in der ersten Runde schon die schwedischen Weltmeisterinnen besiegt und ließen anschließend den Vizeweltmeisterinnen aus Deutschland mit 56:42 Ringen keine Siegchance. Ihre glänzende Form brachten die Sloweninnen mit ins Finale und mit dem 46:42 Sieg über Großbritannien feierten sie nach dem dritten Platz bei den Weltmeisterschaften 2004 ihren größten Erfolg im Feldbogenbereich. Das deutsche Team schaffte nach dem verlorenen Halbfinale den Sprung auf das Siegerpodest mit 49:47 Ringen gegen Frankreich. 

 

 

Das deutsche Männerteam hatte in der Vorrunde mit Josef Meyer als Blankbogenschützen neben den erfahrenen Recurveschützen Sebastian Rohrberg und Axel Langweige mit dem Compoundbogen begonnen. Nach Rang vier in der Vorrunde ging für den Neuling im Team der erfahrene Ladislav Voboril mit dem Blankbogen in die Finalrunde. „Er wollte erst einmal sehen, wie es geht“, begründete Karl-Heinz Bode die Auswechslung des frischgebackenen Deutschen Meisters. Seit 2002 hatten die deutschen Männer nur einmal im Jahr 2004 bei den Weltmeisterschaften nicht die Runde der letzten Vier erreicht, doch in Bjelovar kam das Aus schon in der ersten Runde mit 101:103 Ringen gegen die Holländer. Nach dem unerwarteten Erfolg über Deutschland scheiterten die Holländer anschließend gegen Italien mit 53:56 Ringen und verpassten im kleinen Finale gegen Slowenien im Shoot-Off die Bronzemedaille. Ebenfalls im Shoot-Off verloren die schwedischen Titelverteidiger das Finale gegen Italien mit 13:14.

Ohne seinen eigenen gewohnten Bogen kämpfte sich Sebastian Rohrberg zwei Tage durch die Qualifikationsrunde und schaffte als Neunter den Einzug in die erste Eliminationsrunde der besten 16. Neben dem  Europameister von 2003 und Weltmeister 2004 zog mit Henning Lüpkemann der zweite Deutsche als Zwölfter in die erste Eliminationsrunde ein. Doch zwei Tage nach seinem 24. Geburtstag kam das Aus in der zweiten Elimination für den Bundesligaschützen vom SV Dauelsen. Als Achter fehlten Lüpkemann sieben Ringe zum Einzug in die Finalrunde, die er zuletzt bei den Weltmeisterschaften 2002 im australischen Canberra erreicht hatte. Dafür lief es ab dem dritten Wettkampftag rund bei Sebastian Rohrberg. Endlich war der Bogenkoffer des Niedersachsen aus Langwedel eingetroffen und jetzt zeigte er seine Weltklasse. Auf Anhieb gewann er die erste Eliminationsrunde und zog sicher in die Runde der letzten vier ein. Doch zum seit vielen Jahren spannenden Duell mit dem Italiener Michele  Frangilli kam es nicht, denn der amtierende Weltmeister verzichtete auf die Teilnahme. Dafür hatte für Italien Alvise Bertolini das Finale erreicht, der im Jahr 2003 das Goldfinale gegen Rohrberg verloren hatte. Das der Deutsche die Goldmedaille und seinen zweiten Europameistertitel im Feldbogenbereich im Visier hatte, bewies Rohrberg mit einem überzeugenden 56:53 Halbfinalsieg über den Slowenen Zlender. Im Finale wartete Björn Jansson, der den Italiener Bertolini überraschend glatt mit 56:52 geschlagen hatte und der Schwede begann stark. Stets lag Rohrberg einen Ring zurück, bevor es zu den entscheidenden drei Pfeilen auf der vor einer dicht besetzten Zuschauertribüne letzten 60-Meter Scheibe kam. Jansson traf nur einmal die optimale Fünf, doch Sebastian Rohrberg konnte die Chance nicht nutzen. Zwei Pfeile flogen haarscharf knapp an der Fünf vorbei in die Vier und besiegelten die 55:56 Niederlage. „Einer hätte treffen können“, wirkte Rohrberg zunächst enttäuscht, freute sich aber schließlich über seine gute Gesamtleistung, mit der er zum sechsten Mal in Folge bei Welt- und Europameisterschaften das Goldfinale erreicht hatte. „Insgesamt bin ich zufrieden.“

Bei den Frauen dominierten mit Jessica Tomasi und Cristina Ioriatti die Qualifikationsrunden zwei Italienerinnen, die seit 1995 schon drei Mal bei Welt- und Europameisterschaften gewonnen hatten. Das deutsche Trio mit Lisa Unruh, Manuela Kaltenmark und Ute Fleischer folgten auf den Rängen sieben, acht und zehn in die Eliminationsrunden. Alle drei Deutschen überstanden die erste Eliminationsrunde, bevor die ehemalige Vizeweltmeisterin Manuela Kaltenmark und Ute Fleischer als Neuling im Team in der zweiten Runde auf den Plätzen sieben und acht den Einzug in die Runde der letzten vier verpassten. Am dritten Tag hatte Lisa Unruh ihre Bestform gefunden und gewann die zweite Eliminationsrunde vor den beiden Italienerinnen. „Ihr fehlt die Erfahrung im Feldgelände, doch sie ist eine starke Fita-Schützin und das kommt ihr in der Finalrunde entgegen“, meinte Karl-Heinz Bode zur internationalen Premiere der Berlinerin im Feldbogenparcour. „Es ist etwas ganz Anderes. Diese Europameisterschaft ist für mich Neuland, hier sind die Scheiben so klein. Aber ich glaube, durch die teilweise schwierigen Bedingungen bringt mich es weiter“, so die Fita-Nationalschützin, die auf dem besten Weg war, in die Fußstapfen der zweifachen deutschen Feldbogen-Europameisterin Hedi Mittermeier zu treten. Im Halbfinale stand Lisa Unruh der Engländerin Amy Oliver gegenüber. Doch bei den zwölf Pfeilen lag sie gegenüber der über sich hinauswachsenden Amy Oliver stets zurück und verlor überraschend mit 47:51 Ringen. Die Engländerin hatte nur knapp den Einzug in die Runde der letzten Vier geschafft, doch der Stadtparkparcour war optimal für sie. Selbst als sie vor dem letzten Pfeil im Finale um die Goldmedaille scheinbar aussichtslos mit drei Ringen zurück lag, kam ihr die Nervenschwäche von Jessica Tomasi entgegen. Die Weltmeisterin von 2004 vergab ihre klare Führung durch eine Eins mit dem letzten Pfeil auf 60 Meter Entfernung. Amy Oliver gelang eine optimale Fünf und feierte überschwenglich ihren ersten Europameistertitel. „Ich kann das und ich mach das“, zeigte Lisa Unruh viel Selbstvertrauen im kleinen Finale um die Bronzemedaille gegen die Italienerin Ioriatti. Die Europameisterin von 1995 und 1999 hatte gegen die junge Deutsche nicht die Spur eine Chance und velor nach zwölf Pfeilen klar mit 49:56.

Die dritte Bronzemedaille für Deutschland gewann Silke Höttecke mit dem Compoundbogen. Die 36-jährige amtierende Weltmeisterin aus Castrop-Rauxel setzte sich im kleinen Finale mit 58:56 Ringen gegen Francoise Volle durch. Gegen die Weltmeisterin von 2004 und Europameisterin von 2001 bestimmte die Deutsche von Beginn an die Begegnung und leistete sich erst mit den letzten Pfeilen zwei Neuner. „Da war etwas Wind aufgekommen, doch das war kein Problem mehr“, meinte sie nach dem Prestigesieg über die Französin. Trotz der Halbfinalniederlage gegen die Italienerin Amalia Stucchi (56:58) zeigte sie sich zufrieden. „Ich habe die Vorrunde und die Eliminationsrunden gewonnen. Ich denke, meinen Weltmeistertitel habe ich damit bestätigt.“ Bis zur knappen Niederlage gegen Amalia Stucchi hatte sich Silke Höttecke in prächtiger Form gezeigt und mit 706 von 720 möglichen Ringen die ersten beiden Wettkampftage klar bestimmt und danach auch in den beiden Eliminationsrunden die besten Ergebnisse der 19 gestarteten Frauen im Compoundbogenbereich erzielt. Nicht so gut lief es für die Deutsche Meisterin Heike Ehrlich und der World-Games-Siegerin Martina Schacht. „In der Qualifikation war ich sehr gut, doch in der Elimination war ich zu nervös“, so Heike Ehrlich über ihren zweiten internationalen Auftritt nach den Weltmeisterschaften in Göteborg. „Mir wäre es lieber gewesen, der Kurs wäre schwieriger gewesen. Dann hätte ich mich auf die Schwierigkeiten konzentriert und hätte die Nervosität vergessen.“ Heike Ehrlich hatte zunächst auf dem dritten Platz gelegen, fiel dann auf den sechsten Platz in der zweiten Qualifikationsrunde zurück und schied als Zwölfte in der ersten Elimination ebenso aus wie Martina Schacht. Die Hamburgerin verpasste als Neunte um einen Ring den Einzug in die zweite Runde.

Während die Ex-Weltmeisterinnen um die Bronzemedaille kämpften standen mit der Italienerin Stucchi und der Schwedin Olofsson zwei Neulinge im Goldfinale. Nach einem spannenden Duell setzte sich Ingrid Olofsson mit 58:57 Ringen durch.

Bei den Männern dominierten ebenfalls Schützen aus Skandinavien die Runde der letzten Vier. Der amtierende Weltmeister Morgan Lundin hatte zuletzt im Jahr 2003 den Europameistertitel gewonnen und der Schwede schien sich auf dem Weg zum zweiten EM-Titel nicht stoppen zu lassen. 718 von 720 mögliche Ringe in der Qualifikation. Optimale 180 Ringe in der ersten Elimination und 179 Ringe in der Runde der letzten Acht hoben Lundin auf den Favoritenschild für den Medaillenkampf. Doch gegen den Dänen Henriksen leistete sich der Schwede eine Vier und die war entscheidend. Der dänische Europameister von 1999 schoss optimale 60 Ringe und wiederholte diese Leistung im Finale um die Goldmedaille.  Gegen seinen Landsmann Niels Baldur, der vergeblich um die Titelverteidigung kämpfte, holte sich Tom Henriksen seinen zweiten Europameistertitel im Feldbogenbereich.

Für die beiden deutschen Compoundbogenschützen endete der Auftritt in der ersten Eliminationsrunde. Nach seinem 13. Rang, trotz guter 176 von 180 möglichen Ringen, wirkte Axel Langweige sehr enttäuscht. „Ich bin unzufrieden, nicht das Finale erreicht zu haben. Ich habe gut begonnen, doch in der Elimination war plötzlich alles weg. Die verlorenen Ringe konnte ich bei diesem hohen Leistungsniveau nicht mehr aufholen“,meinte der WM-Vierte von Göteborg. Ein Ring mehr als Langweige erzielte Roland Pepperl, doch dem Wuppertaler vom BSC Sherwood Herne fehlte dennoch ein Ring zum Einzug in die Runde der letzten Acht.

 

Als sichere Medaillenkandidatin galt vor den Europameisterschaften in Bjelovar im deutschen Team die 44-jährige Monika Jentges. Die Europameisterin von 2003 und 2005 unterstrich mit ihrer Erfahrung im Feldbogengelände ihre Rolle mit dem ersten Platz nach den Qualifikationsrunden. Erste Probleme taten sich in der Eliminationsrunde auf. „Ich habe Probleme mit meinem Knie und das wirkt sich auf meine Kondition und Konzentration aus“, beschrieb sie den dritten Wettkampftag, an dem sie in der zweiten Eliminationsrunde chancenlos ausschied. „Die Leistung in der ersten Elimination war nur noch Glück“, zog sie ihr Fazit, „Danach hatte ich Kreislaufprobleme und die Fehler häuften sich.“ Dreimal flogen die Pfeile auf der zweiten Scheibe in 40 Meter Entfernung in die Eins. „Auf der dritten Scheibe habe ich nicht gemerkt, dass ich für die 25 Meter Entfernung den 20 Meter-Abgriff genommen habe und dann habe ich auf die 10-Meter-Scheibe den dritten Pfeil auf die falsche Auflage geschossen.“ Die Reihe von Fehler kosteten der Weltmeisterin von 2004 etwa 18 Ringe und bedeuteten das Aus für die Favoritin. „Es gab keine Alternative zu mir“, meinte Monika Jentges nach ihrem vorzeitigen Ausscheiden, „bei meinem Gesundheitszustand hätte ich normalerweise auf die Europameisterschaften verzichten müssen.“ Doch neben der Deutschen Meisterin gibt es derzeit keine zweite leistungsstarke Blankbogenschützin, nachdem die langjährige Leistungsträgerin Jutta Schneider-Borns außer Form ist.

Mit Josef Meyer hatte sich der frischgebackene Deutsche Meister mit dem Blankbogen erstmals für die Europameisterschaften qualifiziert. „Er hat seine Leistung gezeigt“, lobte Karl-Heinz Bode den Auftritt des 49-jährigen Cloppenburgers, der vor einigen Jahren mit dem Compoundbogen bei Weltmeisterschaften schon internationale Erfahrung gesammelt hatte. Meyer hielt sich als Achter der beiden Qualifikationsrunde glänzend und hielt seinen Platz in der ersten Eliminationsrunde. Doch mehr war für den Deutschen Meister nicht mehr möglich, denn vor ihm waren jeweils drei Schweden und Italiener zusammen mit dem Finnen Ahjokivi im Kampf um die vier Finalplätze unter sich. Mit Weltmeister Giuseppe Seimandi und Vizeweltmeister Mathias Larsson setzten sich erwartungsgemäß die Favoriten durch. Dazu gesellte sich Erik Jonsson, der 2003 den Europameistertitel gewonnen hatte und überraschend der Finne Ahjokivi. Sowohl Jonsson als auch Ahjokivi gewannen die Halbfinalbegegnungen und trafen sich im Finale um die Goldmedaille wieder. Mit 53:52 Ringen behauptete sich der Schwede in seinem fünften EM-Finale seit 1997 und gewann seinen zweiten Titel. Seit mehr als zwanzig Jahren gehört Ladislav Voboril zum Kader des deutschen Feldbogenteams und der 62-jährige aus Marktredwitz schaffte mit dem Einzug in die erste Eliminationsrunde und Rang 14 im Endklassement einen Achtungserfolg.

 

„Alle 13 behaupteten sich in der Qualifikation, sieben zogen in die zweite Elimination ein und drei erreichten das Finale der besten Vier. Das ist ein guter Schnitt“, zeigte sich Feldbogentrainer Karl-Heinz Bode in seinem Fazit über das deutsche Abschneiden bei den 17. Europameisterschaften zufrieden.  

 

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